1. Regelungsgegenstand

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte von GoFlorida – Roman Steinbacher nachfolgend “Anbieter” genannt, mit ihrem Vertragspartner, nachstehend “Kunde” genannt. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht.

Die jeweiligen Reiseleistungen werden vom Reiseveranstalter erbracht. Es gelten für das Verhältnis zum Reiseveranstalter dessen Allgemeine Geschäftsbedingungen. Auf Reiseveranstalter und dessen AGB wird im jeweiligen Angebot hingewiesen. Sicherungsschein und weitere Reiseunterlagen übermittelt Ihnen der Reiseveranstalter.

2. Vertragsschluss

Mit der Buchung bietet der Kunde den Vertragsabschluss verbindlich an. Die Buchung kann schriftlich, per E-Mail, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Der Vertrag kommt nur durch die schriftlich oder per E-Mail vorgenommene Bestätigung des Anbieters zu Stande.

3. Leistungen, Vergütungen

Der Umfang der vertraglichen Leistungen sowie die Höhe der Vergütung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots sowie aus den Angaben in der Auftragsbestätigung. Bei Abweichungen zwischen den Angaben im Angebot und in der Auftragsbestätigung gelten die Angaben in der Auftragsbestätigung.

Vor Erstellung eines unverbindlichen Reisevorschlags kann eine Beratungskaution erhoben werden, welche bei Abschluss einer Buchung zurück erstattet wird.

Bei Flugbuchungen wird für außereuropäische Flüge eine Service Charge in Höhe von 85 Euro pro Flugticket erhoben. Diese decken z.B. die Kosten die dem Anbieter für die Ticketausstellung entstehen sowie als Aufwandsausgleich für Formalitäten (z.B. TSA Meldung bei USA Flügen), Umbuchungen bei Zeitplanänderungen etc. Diese muss nicht separat bezahlt werden, sondern ist im Flugpreis bereits einkalkuliert.  Im Falle einer Rückabwicklung von Flügen werden immer nur die tatsächlich durch die Airline erstatteten Ticketkosten plus Steuern erstattet. Sollte der Ticketconsolidator bei Umbuchungen oder Rückabwicklungen Gebühren erheben werden diese ebenfalls vom Erstattungsbetrag abgezogen. Die Service Charge für europäische Flüge beträgt 50 Euro pro Ticket und für innerdeutsche Flüge 35 Euro pro Ticket.

4. Leistungs- und Preisänderungen

4.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Anbieter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind dem Anbieter gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Anbieter wird den Kunden von notwendig gewordenen Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis setzen.

4.2. Der Anbieter garantiert die mit der Auftragsbestätigung bestätigten Preise, soweit sie nichtstaatliche Vertragspartner des Anbieters betreffen, z.B. Hotelunternehmen.

4.3. Der Anbieter behält sich vor, im Fall der Erhöhung von Flugpreisen und/oder staatlichen Gebühren wie Eintrittsgebühren und Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse, die dem Anbieter entstehenden Mehrkosten bis zum vereinbarten Reisetermin an den Kunden weiterzubelasten.

4.4. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird der Anbieter den Kunden unverzüglich in Kenntnis setzen.

5. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Der Anbieter ist nicht verantwortlich für die Unterrichtung der Reisenden über die Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderung vor Reiseantritt. Die diesbezügliche Unterrichtung der Reisenden obliegt dem Kunden.

6. Rücktritt

6.1. Tritt der Kunde von dem Vertrag zurück, kann der Anbieter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen verlangen. Diese richten sich nach dem Zeitpunkt des Rücktritts vor der geplanten Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung und der Höhe des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistungen. .

  • Bis 120 Tage vor Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung: 4% des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistung
  • 90 bis 119 Tage vor Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung: 6% des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistung
  • 60 bis 89 Tage vor Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung: 8% des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistung
  • 30 bis 59 Tage vor Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung: 10% des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistung
  • 10 bis 29 Tage vor Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung: 12% des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistung
  • Weniger als 10 Tage vor Inanspruchnahme der betroffenen Reiseleistung: 14% des Buchungspreises der betroffenen Reiseleistung

6.2. Die in Punkt 6.1 genannten Aufwendungen sind keine Stornierungsgebühren und werden nur berechnet, wenn der Kunde den Anbieter mit der Stornierung von Reisebausteinen beauftragt. Es steht dem Kunden jederzeit frei, eine Stornierung einzelner Reiseleistungen bei den verantwortlichen Leistungsträgern zu den vereinbarten Tarifkonditionen zu erwirken.

6.3. Fairness-Policy: Sollten einzelne Leistungen auf Grund der Tarifbedingungen der Leistungsträger nicht oder nur teilweise erstattbar sein, wird die in Punkt 6.1 genannte Aufwandsberechnung ebenfalls nicht oder nur anteilig berechnet. Sollte es dem Anbieter gelingen, auch bei nicht erstattbaren Leistungen eine Kulanzerstattung zu erwirken, wird die gewährte Kulanz als Basis für die Höhe der Aufwandsentschädigung berücksichtigt.

6.4  Stornierungsgebühren, die dem Anbieter gegenüber von dritten Leistungsträgern erhoben werden, werden an den Kunden weiter gegeben und sofern möglich mit einem Erstattungsbetrag verrechnet.

7. Mitwirkungspflichten

7.1. Der Kunde ist verpflichtet, die Reisenden über deren Obliegenheit, Beanstandungen unverzüglich vor Ort anzuzeigen, vor Reiseantritt ordnungsgemäß zu unterrichten.

7.2. Der Kunde ist verpflichtet, die Kenntnis von Mängeln, die ihm selbst oder durch Beanstandungen von Reisenden vor Ort bekannt werden, unverzüglich an einen Vertreter des Anbieters vor Ort weiterzuleiten.

8. Haftung, Haftungsbeschränkungen, Verjährung

8.1. Der Anbieter haftet dem Kunden für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen.

8.2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter dem Kunden nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalspflichten). Im Übrigen ist die vorvertragliche, vertragliche und außervertragliche Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, wobei die Haftungsbeschränkung auch im Falle eines Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen gilt. Die vertragliche Haftung des Anbieters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.

8.3. Schadensersatzansprüche gegenüber dem Anbieter wegen unerlaubter Handlung und bei Körperschäden sind auf die Höhe des vorhersehbaren Schadens begrenzt, in jedem Falle aber auf die Höhe der Deckungssumme der Haftpflichtversicherung des Anbieters. Der Anbieter wird dem Kunden auf dessen Verlangen hin Einsicht in die Versicherungspolice gewähren.

8.4. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistung müssen innerhalb von sechs Wochen nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Anbieter geltend gemacht werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung von Ansprüchen ausgeschlossen.

8.5 Der Rückgriff des Kunden auf den Anbieter wegen Gewährleistungsansprüchen des Reisenden ist ausgeschlossen, wenn der Reisende es schuldhaft unterlassen hat, den Mangel unverzüglich vor Ort anzuzeigen oder wenn der Kunde seine Mitwirkungspflichten aus Ziffer 7 verletzt hat und der Anbieter deshalb keine Möglichkeit zur Abhilfe hatte.

8.6. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Anbieter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

8.7. Die vertraglichen Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tage, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

9. Schlussbestimmungen

9.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

9.2. Allgemeiner Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist Düsseldorf.

9.3. Eine Aufrechnung oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts durch den Kunden ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig.